20 Knoten Meeresströmung

Das Wetter ist wieder wechselhaft. Doch um 22:00 wird es hell und die Sonne bescheint die Berge. Auch um 23:00 ist keine Lampe zum Lesen erforderlich.

DSCN8537_kl

Nach heftigem Regen erreichen wir Saltstraten. Eine Enge, durch die aufgrund der Gezeiten unmengen Wasse in den Fjord und nach 12 Stunden wieder hinausfließen. Die Wassermengen entsprechen etwa den Durchflussmengen des Donauhochwassers von 2013 (200-jähriges Ereignis).

Mit Schlauchbooten (350 PS im Heck) kann man sich durch die Strömung, die Strudel und Pilze transportieren lassen.

DSCN8541_kl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es folgt ein Rasttag in Bodo. Denn geht es mit dem Schiff auf die Lofoten.

 

Standard

Über den Polarkreis

20170709_072818_kl

Morgens noch ein Blick über den – nun wieder wolkenverhangenen Fjord, bevor wir das Fährschiff besteigen. Mit diesem überqueren wir den Polarkreis. Eine Weltkugel am Ufer zeigt seine Lage an.

DSCN8529_kl

Wir nehmen zwei Fähren und rund acht km Tunnel. Dann erscheint der Svartissengletscher aus dem Nebel – blank, ohne Schneebedeckung. Wie lange wird er noch so weit Richtung Meer ragen? Mit riesigen Kreuzfahrtschiffen werden Touristen hingebracht.

DSCN8536_kl

Standard

Sonnenschein !

Es war sehr zeitig früh – vielleicht vier Uhr – als ich von Wärme und Sonnenstrahlen geweckt wurde. Nach wechselhaften kühlen Tagen mit Bewölkung und Regenschauer erscheint der Morgen wolkenlos und die Temperatur deutlich gestiegen.

Der heutige Tag führte uns von Torghatten nach Levang. Zweimal nutzten wir ein Fährschiff. Die Fahrten über die Fjorde waren großartig: vorbei an Inselchen und Halbinseln, im Hintergrund Berge mit Schneeresten, die sich im himmelblauen Wasser spiegeln. Am Ufer Häuser im typischen dunkelrot.

DSCN8516_kl

DSCN8509_kl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer Fahrt entlang der „Sieben Schwestern“ (sieben Berge) landen wir in Levang auf einem kleinen Campingplatz mit Rundblick auf den Fjord „Ranfjorden“ und auf Inseln mit 800m hohen Bergen. Ich nutze die Sonne und die angenehmen Temperaturen, um mich mit einem Bad (es hat nicht allzu lange gedauert) im Fjord zu erfrischen.

DSCN8520_kl

 

Standard

Durch, um, über den Torghatten

Der Granitblock mit seinem Loch entpuppt sich durchaus interessant. Ich nütze den Tag, um durch sein Loch zu gehen, um ihn herumzugehen und auch über ihn drüberzugehen.

dscn8498_kl2.jpg

Es zeigen sich wunderbare Ausblicke auf die Fjorde, die Inselchen, die Berge und den offenen Atlantik.

DSCN8501_kl

Ich habe auch Zeit, die mit großen Caravans Reisenden zu beobachten: Ankommen, kurze Orientierung, Sehenswürdigkeit laut Reiseführer ansehen, zurück zum Camper, Absatz im Reiseführer abhaken, ab zum nächsten Ort laut Reiseführer. Wie froh bin ich über unsere langsame Reise und die zur Verfügung stehende Zeit, um alle Eindrücke wirken lassen zu können.

Über Geschmack kann man streiten, aber rosa und himmelblaue Silofolien??

DSCN8493_kl

 

 

Standard

Alcatraz

… so nenne ich den Campingplatz in Torghatten. Er liegt auf einer schmalen Landzunge im Fjord, 15 km vom nächsten Dorf entfernt. Wir verbringen hier 2 Nächte und einen Rasttag. Als Sehenswürdigkeit bietet sich ein 200m hoher Granitblock mit einem Loch an. Infrastruktur: Es gibt ein Restaurant – Frühstück EUR 22, Suppe EUR 20, Dinner EUR 75 !! – ohne Getränk.

DSCN8481_kl

Standard

Mein erster Elch

DSCN8461Heute habe ich meinen ersten Elch gesehen. Er stand am Waldrand und beobachtete interessiert das geschehen auf der Straße – mit großen Augen und breitem Maul.

Nachdem die Landschaft nördlich Trondheim eher lieblich war – grüne Hügel mit Wald und Farmland, wurde es heute wild-romantischer: Moosbewachsener Granit, kleine krüpelartige Bäume, Fjorde links und rechts.

DSCN8459_kl

DSCN8461

Einen dieser Fjorde haben wir dann auch mit einem Fährboot überquert.

DSCN8465_kl

Wir beenden den Tag im Dorf Kolvereid mit typischer Kirche.

DSCN8467_kl

Am See – sorry, am Fjord – ein schmuckes Häuschen. Übrigens: In den Gärten blüht hier alles gleichzeitig: der Flieder, Hortensien, Goldregen, Lupinien, ….

DSCN8472_kl

Noch ein Satz, mit wir unsere Radfahrer beruhigen, falls sie langsam unterwegs sind: „Wenn es dunkel wird, holen wir Euch“. Das dauert hier aber gut 1 1/2 Monate 🙂

Standard

Trondheim

Ankunft bei fast helllichtem Tage – um 23.00 Uhr. Der Temperatursturz gegenüber Wien deutlich: 13°C anstatt 31°C!

In der Früh übernehme ich meinen Truck. Es ist wieder ein altes Feuerwehrauto, sehr ähnlich jenem, das ich durch die Anden chauffierte.

20170702_174501_kl

Sonntag ist noch Rasttag. Ich habe Zeit die Stadt anzusehen. Es geht außergewöhnlich ruhig zu – diszipliniert. Das alte Hafenviertel ist wunderbar renoviert. Cafes laden zum chillen ein – wenn nicht die Preise norwegisch wären.

DSCN8448_kl

20170702_140705_kl

Standard