Bergbau

An den unmöglichsten Orten finden sich Minen. Am Rasttag bin ich von Huaraz aus in das Quabrada (Tal) Honda geradelt. Ich wollte mir den Berg, den ich 1988 bestiegen hatte, von der anderen Seite ansehen. Seine Felswand hat dort von unten weniger spektakulär ausgesehen, als der Blick von oben.

Was ich angetroffen habe, sind Silberminen. Eine auf 4.200m, eine auf 4.400m Seehöhe. Das Erz wird dort mit LKW abtransportiert, und zwar über Wege, die für das Mountainbike perfekt sind, für LKW unglaublich – steil, rutschig, eng, loser Schotter, Felsen, tiefe Löcher.

Auch in anderen Gebieten tauchen Minen auf, die sich hauptsächlich durch Abraumhalden sichtbar machen. Es muss hier einiges an Metallen geben: Es gibt Bäche, deren Flussbette grell-orange sind – ohne dass oberhalb eine menschliche Aktivität stattfinden würde: Eine natürliche Kontamination. Auch die Farbe der Berge ist vielfältig – von tiefschwarz über verschiedene Rottöne als Kontrast zu den weiß leuchtenden Gletschern.

Am Foto einen Konsumenten von Coka-Blättern.

 

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